russisch lernen

Letzter sonniger Spaziergang auf dem Arbat

Wenn man den Meteorologen Glauben schenken darf, erwartet uns am Dienstag in Moskau die erste Kältewelle, die ersten Minusgrade und bald der erste Schnee.

Daher habe ich den gestrigen Tag nocheinmal genutzt bei schönem Sonnenschein den Arbat entlangzuschlendern.

Der alte Arbat ist eine zentral in Moskau gelegende Fussgängerzone, beliebte Schlendermeile für Moskauer und für Touristen.

Dementsprechend gibt es dort so einiges zu sehen

  • Souvenirläden
  • Restaurants von Borschtsch bis Sushi
  • Fastfood: die ganze Palette
  • Musiker: Von sehr talentiert bis grottenschlecht
  • Maler: Von grossen Künstlern bis hin zu Karikaturisten
  • u.s.w.

So findet man zum Beispiel auch mein geliebtes Theater Vachtangova auf dem Arbat in dem auch viele traditionnelle Stücke (Puskin, Tchechow) gespielt werden.

Natürlich braucht eine richtige Touristenmeile auch ein paar Attraktionen die den Touristen ein paar Taler aus den Taschen ziehen – und da Hütchenspieler hier nicht besonders IN sind, gibt es zum Beispiel folgende zwei Attraktionen.

Hau den Nagel in den Holzbalken

Hier zahlt man 100 Rubel (2,50 Euro) und wenn man es schafft den Nagel mit 3 Hammerschlägen in den Holzbalken zu befördern gibt es 300 Rubel (7,50 Euro).

Bist Du stark genug? - Dem Trick zu widerstehen...

Kannst Du Fahrrad fahren? – Trick

Hier lockt man wieder mit Speck (300 Rubel) ein paar Mäuse von Dir (100 Rubel), das Fahrrad wurde so modifiziert das der Lenker verkehrt herum lenkt. Drehst Du ihn nach links dreht sich das Rad nach rechts und umgekehrt. Schaffst Du damit 3 Meter gibt es 300 Rubel, schaffst du 5 Meter gibt es 500 Rubel (12,50 Euro).

Hier ist bisher noch jeder gescheitert

Mein Tipp: Finger weg, schafft man nur mit Training – zeitweise gab es im Sommer diese Attraktion alle 100 Meter weil man damit viel Geld von den Sommertouristen verdienen konnte.

Wie Ihr seht, deutlich unterhaltsamer als Hüttchenspielchen spielen 😉

Russische Malereien

Abschied: Ein letzter Blick auf den Arbat

Ein letzter Blick auf den Arbat

Warum ich von Abschied spreche? Weil der Winter kommt und es bei Minusgraden weniger Spass macht den Arbat entlang zu laufen – aber wer will kann natürlich auch bei Schnee flanieren!



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