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Karte der Anschläge in der Moskauer Metro

Am Artikel Ende eine Liste von Links auf Deutsch, Englisch und Russisch zu den schrecklichen Anschlägen.

Selbstmordanschlag auf die Moskauer Metro

Hier eine schnell improvisiert Karte, von der Moskauer Metro. Randnotiz, täglich nutzen 8,5 Millionen Menschen die Moskauer Metro – soviel wie in Paris und London ZUSAMMEN.

Eine schnell improvisierte Karte der Moskauer Metro

Zu den Selbstmordanschlägen in der Moskauer Metro

Der 1. Anschlag erfolgte um 7:50 Uhr im 2. Waggon einer Metro in der Station Lubjanka.
Der 2. Anschlag erfolgte um 8:39 Uhr
im 3. Waggon einer Metro in der Station Park Kulturui.

Beide Anschläge erfolgten zur Rush Hour, zu der Zeit wo die Moskauer Metro am allervollsten ist, man kann nicht einmal einen Fuss vor den anderen setzen, von rennen ganz zu schweigen. Die Menschen in den zwei Waggons hatten keine Chance.

Bei dem ersten Anschlag starben mindestens 24 Menschen, 39 Verletze.

Beim zweiten Anschlag starben mindestens 12 Menschen, 23 Verletzte.

Insgesamt ist derzeit die Rede von 39 Toten und 65 Verletzten.

Radioansage: mindestens 25 der Opfer waren junge Menschen unter 40.

Die armen Familien der Betroffenen. Leider ist es auch kein Trost zu wissen das es jeden erwischen hätte können. Gegen solchen Terror ist noch kein Mittel gewachsen und die Moskauer Metro ist zu gross und wird von zu vielen Menschen benutzt als dass man sie 100% kontrollieren oder sichern könnte.

Artikel, Fotos und Videos über/ aus Moskau:

Blogartikel

  • Manu berichtet aus Moskau vom Nach-Schock, wie fühlen sich Angehörige, wenn Sie folgendes lesen können:
  • Moskauer Krankenhaus Nr. sowieso: soundsoviel Verletzte
    XX (schwerst verletzt)
    XY (schwerst verletzt)
    XZ (schwerverletzt)
    Name nicht bekannt
    Name nicht bekannt

Nachtrag in eigener Sache:

Eigentlich hätte ich um die Zeit des 2.Anschlages irgendwo bei Park Kulturi in der Metro sitzen müssen, wahrscheinlich eher im 4. Wagon, ausserdem fährt die Metro ja im 2 – Minuten-Takt aber es ist trotzdem ein komisches Gefühl. Ich habe noch nicht alle Freunde erreichen können, hoffe aber dass es allen gut geht.



Kommentare
Andersreisender
29. März 2010

Wer schon mal in der Moskauer Metro zur Rushhour unterwegs war kann sich vorstellen, welche Szenen sich in so einer Situation abspielen müssen. Ich war schockiert, als ich die Meldung über die Anschläge heute Früh im Radio hörte.

Jenny
30. März 2010

Ich war damals in Moskau als der Anschlag auf das Theater „Nordost“ war. War auch ein komisches Gefühl, so nahe zu sein. Was ist denn die Forderung der Drahtzieher dieses erneuten Anschlags? Leider erfährt man ja nirgens, was in Inguschetien, Tschetschenien, Dagestan,
Nordossetien und Kabardino-Balkarien los ist.

3. April 2010

Jennie, ich versuche einiges in meinem Blog dazu zu schreiben. Dieser Tage gibt es auch mal wieder viel in den seriöseren Zeitungen. Ansonsten gibt es auf der Website von Memorial (www.memo.ru) sehr viel über die Situation im Nordkaukasus auf Russisch und auch einiges auf Englisch. Eine sehr gute Quelle ist auch der „Kaukasische Knoten“, eine auf den ganzen Kaukasus bezogene Internetzeitung: http://www.kavkaz-uzel.ru (russisch), http://www.eng.kavkaz-uzel.ru (englisch). I)ch hoffe, das hilft ein bischen.