russisch lernen

Ankunft im Studentenwohnheim

Blick auf die MGU in Moskau

Blick auf die Moskauer Uni am Tage

Jetzt war es endlich soweit, ich betrat mein neues Zuhause. Ein grosser grauer Block – auch общежитие gennant stand vo mir. Mehr als 20 Stockwerke hoch ein typischer Plattenbau wie man ihn auch in Deutschland kennt – nur eben ne Nummer grösser. Es gibt auch Sprachschulen die einem genau in einem der Seitentürme des Hauptgebäudes der Moskauer Staatsuniversität MGU unterbringt.

Gleich am Eingang der grosse Unterschied zu Studentenwohnheimen in Deutschland und der Schweiz – Pass. bzw. Studentenwohnausweis (пропуск – das Wort was man in Russland lieben lernt) – Kontrolle. 2-3 Sicherheitsbeamte. Wer so wie ich keinen Ausweis hat aber hier bald wohnen soll wird erstmal ins Verwaltungsbüro gebracht – und hier ist rund um die Uhr jemand – das nenn ich doch mal Service.

Angekommen im Büro, d.h. einem kleinen Raum mit Schreibtisch und Fernseher sitzt eine nette Verwaltungsangestellte und erzählt mir auf Russisch die Regeln die es zu beachten gibt (ich hab nix verstanden) und unterbricht ihre Rede nur ab und zu, um nicht die wichtigsten Sätze der Seifenoper die gerade im Fernsehen läuft zu verpassen. Dann muss ich nur noch die Regeln unterschreiben ( 20 Unterschriften !!!) und schon wird mir ein Schlüssel in die Handgedrückt. Der Taxifahrer hilft mir mit meinen Koffern noch bis zum Zimmer stellt alles rein und wünscht mir ein gutes Wochenende. Vom Sprachzentrum ist natürlich auch Keiner da, denn der Sprachkurs beginnt erst am Montag.

Es ist 22 Uhr, ich stehe in meinem Zimmer, hab keine Ahnung wo genau ich in Moskau bin, dummer Weise keine Rubel bei und schon klingelt mein Telefon

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Ankunft in Moskau

Blick auf den Moskauer Kreml

Moskau letztes Jahr im Sommer

Endlich ist es soweit, ich steige aus dem Flieger am Moskauer Flughafen. Es gibt ja zum Glück mehrere günstige Varianten um nach Moskau zu fliegen (German Wings, Air Berlin, Ebookers). Die Grenzkontrolle hat kaum länger als 5 Minuten gedauert. Mir wurde auch eine Frage auf Russisch gestellt, aber mein „не понимаю“ ([nje panimaju] – Ich verstehe nicht.) hat ausgereicht – anscheinend war die Frage doch nicht sowichtig.

Die Gepäckausgabe ging auch sehr zügig und die Sprachschule hatte mir einen Taxifahrer geschickt der mich am Flughafen abholen sollte. Er sprach zwar nur Russisch und dachte, da ich ihn auf Russisch begrüsst hatte, dass man sich mit mir schon prima unterhalten kann – aber dem war leider nicht so.

Die Fahrt durch Moskau war natürlich aufregend – es ist eine riesen Stadt – ich hab irgendwo gelesen, die Fläche ist so gross wie die von Berlin aber es wohnen dreimal mehr Menschen in Moskau (über 10 Millionen). Scheinbar hatte die Sprachschule mir den russischen Michael Anton Schuhmacher entsandt. Mit 100 km/h rasste er von der ganz linken Spur bis zur ganz rechten und wieder zurück und die grossen Einfahrtstrassen in Moskau haben meisst 4-5 Spuren 😉

Je nach Flughafen dauert die Anfahrt zwischen 20-40 Minuten. Wer sich entscheidet kein Taxi bei der Sprachschule zu buchen kann sich auch vor Ort ein Taxi suchen (aber Standardpreis ist hier 50 Euro). Oder wer Tagsüber ankommt kann es mit den öffentlichen Verkehrsmitteln versuchen (Zug, Metro, Bus).

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